Verkaufen bei Amazon Anmelden
Dieser Artikel bezieht sich auf den Verkauf in: Vereinigtes Königreich

Anforderungen für die Bereitstellung von Druckgeräten auf dem Markt

EU-Anforderungen: Die Richtlinie 2014/68/EU (Druckgeräterichtlinie, abgekürzt DGRL) legt Anforderungen in Bezug auf Druckgeräte fest, um ein hohes Gesundheits- und Sicherheitsniveau von Personen, Haustieren und Gütern zu gewährleisten. Diese Anforderungen umfassen Sicherheitsziele für die Gestaltung und die Herstellung von Druckgeräten, Kennzeichnungsvorschriften und geeignete Konformitätsbewertungsverfahren. In der Richtlinie über die Bereitstellung von Druckgeräten werden außerdem Verpflichtungen für Hersteller, Importeure und Händler festgelegt.

Wenn Sie Druckgeräte herstellen, importieren oder vertreiben, müssen Sie die Anforderungen der Richtlinie über die Bereitstellung von Druckgeräten einhalten. Sie müssen außerdem die nationalen Gesetze und Verordnungen in den Mitgliedstaaten einhalten, die die DGRL umsetzen.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu den EU-Anforderungen.

Anforderungen des Vereinigten Königreichs: Die Verordnung "The Pressure Equipment (Safety) Regulations 2016/1105" (PER) des Vereinigten Königreichs legt Anforderungen in Bezug auf Druckgeräte fest, um ein hohes Gesundheits- und Sicherheitsniveau von Personen, Haustieren und Gütern zu gewährleisten. Diese Anforderungen umfassen Sicherheitsziele für die Gestaltung und die Herstellung von Druckgeräten, Kennzeichnungsvorschriften und geeignete Konformitätsbewertungsverfahren. In der PER werden außerdem Verpflichtungen für Hersteller, Importeure und Vertriebspartner festgelegt.

Für Waren, die Sie in den folgenden Ländern verkaufen, gelten unterschiedliche Vorschriften: (1) Großbritannien (England, Schottland und Wales) und (2) Nordirland.

Wenn Sie Druckgeräte herstellen, importieren oder im Vereinigten Königreich vertreiben, müssen Sie die Anforderungen der PER einhalten. Wenn Sie diese Produkte auch über die Amazon EU-Websites verkaufen, müssen Sie außerdem die Gesetze und Verordnungen der EU-Mitgliedstaaten einhalten, die die DGRL umsetzen.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu den Anforderungen des Vereinigten Königreichs.

Dieses Material dient nur zu Ihrer Information und sollte nicht als Ersatz für eine Rechtsberatung betrachtet werden. Wir empfehlen Ihnen, sich bei Fragen zu den mit Ihrem Produkt verbundenen Gesetzen und Verordnungen an einen Rechtsbeistand zu wenden. Dieses Material spiegelt nur die Sachlage zu dem Zeitpunkt wider, als dieser Text verfasst wurde. Die Anforderungen in der EU und im Vereinigten Königreich können sich jedoch ändern, insbesondere im Hinblick auf das weitere Voranschreiten des Brexit. Weitere Informationen zu Änderungen, die Sie nach Ablauf des Übergangszeitraums betreffen können, finden Sie in den aktuellen Brexit-Leitfäden des Vereinigten Königreichs zu den einzelnen Produkten (siehe unten).

EU-Anforderungen: Für welche Produkte gilt die DGRL?

Die DGRL gilt für Druckgeräte und Baugruppen, deren maximal zulässiger Druck (PS) über 0,5 bar liegt.

Dies umfasst Behälter, Rohrleitungen, Ausrüstungsteile mit Sicherheitsfunktion und druckhaltende Ausrüstungsteile, gegebenenfalls einschließlich an drucktragenden Teilen angebrachte Elemente, wie z. B. Flansche, Stutzen, Kupplungen, Trageelemente und Hebeösen. Sie gilt auch für Baugruppen, d. h. mehrere Druckgeräte, die von einem Hersteller zu einer zusammenhängenden funktionalen Einheit verbunden werden.

Beispiele für Produkte, die unter die Richtlinie über die Bereitstellung von Druckgeräten fallen, sind: Wasserrohrkessel, Wärmetauscher, Druckbehälter, industrielle Rohrleitungen, Sicherheitsventile und Knickstäbe.

Es gibt eine Reihe von Ausnahmen vom Geltungsbereich der DGRL. Beispiele sind: Aerosolpackungen, Geräte, die speziell zur Verwendung in kerntechnischen Anlagen entwickelt wurden, Flaschen und Dosen für kohlensäurehaltige Getränke, die für den Endverbrauch bestimmt sind, Heizkörper und Rohrleitungen in Warmwasserheizsystemen und Behälter für Flüssigkeiten mit einem Gasdruck über der Flüssigkeit von höchstens 0,5 bar.

Wer hat Pflichten im Rahmen der DGRL?

In der Richtlinie über die Bereitstellung von Druckgeräten werden Pflichten für Hersteller, Bevollmächtigte, Importeure und Händler von Druckgeräten festgelegt.

  • Sie sind ein Hersteller, wenn Sie Druckgeräte oder eine Baugruppe selbst herstellen oder Druckgeräte oder eine Baugruppe entwickeln und herstellen lassen und diese unter Ihrem Namen oder Ihrer Marke vermarkten oder für eigene Zwecke verwenden.
  • Sie sind ein Bevollmächtigter, wenn Sie von einem Hersteller schriftlich beauftragt wurden, in seinem Namen bestimmte Aufgaben wahrzunehmen.
  • Sie sind ein Importeur, wenn Sie in der EU ansässig sind und Druckgeräte von außerhalb der EU zum Verkauf oder zur Lieferung in die EU anbieten.
  • Sie sind ein Händler, wenn Sie Druckgeräte zum Verkauf oder zur Lieferung zur Verfügung stellen, aber kein Hersteller oder Importeur sind.

Was sind die wichtigsten Anforderungen der DGRL?

Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung

Zu den Pflichten eines Herstellers gehören:

  • Sicherstellen, dass das Druckgerät in Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen der DGRL und ggf. sinnvollen technischen Vorgehensweisen entwickelt und hergestellt wurde
  • Ggf. die entsprechende Konformitätsbewertung durchführen und die entsprechende technische Dokumentation ausstellen
  • Eine EU-Konformitätserklärung in mindestens einer Sprache ausstellen, die vom Mitgliedsstaat, in dem das Druckgerät verkauft wird, vorgeschrieben ist (falls erforderlich)
  • Die CE-Kennzeichnung gut sichtbar, leserlich und dauerhaft auf dem Druckgerät oder dem Datenschild und auf der Verpackung anbringen.

Zu den Pflichten von Importeuren gehört:

  • Gewährleisten, dass das entsprechende Konformitätsbewertungsverfahren vom Hersteller durchgeführt wurde, der Hersteller die technischen Unterlagen erstellt hat und das Druckgerät mit der CE-Kennzeichnung versehen ist
  • Gewährleisten, dass solange sich ein Druckgerät in ihrer Verantwortung befindet, dessen Lagerungs- oder Transportbedingungen die Einhaltung der wesentlichen Anforderungen nicht gefährden

Zu den Verantwortlichkeiten von Vertriebspartnern gehört:

  • Sie müssen mit der gebotenen Sorgfalt in Bezug auf die Anforderungen der DGRL handeln.
  • Solange sich ein Druckgerät in ihrer Verantwortung befindet, müssen sie gewährleisten, dass dessen Lagerungs- oder Transportbedingungen die Einhaltung der wesentlichen Anforderungen nicht gefährden.

Hersteller und Importeure müssen eine Kopie der technischen Dokumentation und der Konformitätserklärung bis zehn Jahre nach dem Verkauf oder der Lieferung des Druckgeräts in der EU aufbewahren.

Kennzeichnung und Angaben

Hersteller und Importeure müssen gewährleisten, dass das Druckgerät mit Folgendem versehen ist:

  • Name, eingetragener Handelsname oder eingetragene Handelsmarke und die Postanschrift, unter der der Hersteller bzw. der Importeur kontaktiert werden kann
  • Typ, Chargen- oder Seriennummer oder andere Elemente zur Identifizierung des Druckgeräts
  • CE-Kennzeichnung

Vertriebspartner müssen:

  • Sicherstellen, dass das Druckgerät oder die Baugruppe mit der CE-Kennzeichnung versehen ist
  • Sicherstellen, dass dem Druckgerät oder der Baugruppe die erforderlichen Unterlagen, Anweisungen und Sicherheitsinformationen in einer Sprache beigefügt sind, die für Verbraucher und andere Nutzer in dem Mitgliedsstaat, in dem bzw. den die Produkte verkauft werden sollen, leicht verständlich ist
  • Sicherstellen, dass der Hersteller sowie der Importeur die Anforderung zur Angabe seines Namens, eingetragenen Handelsnamens oder eingetragenen Warenzeichens und der Postanschrift, unter der er kontaktiert werden kann, auf dem Druckgerät oder der Baugruppe (oder wenn dies nicht möglich ist auf der Verpackung) erfüllt hat
  • Sicherstellen, dass der Hersteller der Verpflichtung nachgekommen ist, das Druckgerät oder die Baugruppe mit einem Typ, einer Chargen- oder Seriennummer oder einem anderen Element zur Identifikation zu kennzeichnen

Wenn diese Informationen nicht auf dem Druckgerät selbst angegeben werden können, sollten die oben genannten Informationen auf der Verpackung oder in einem dem Druckgerät beigefügten Dokument enthalten sein.

Außerdem müssen dem Druckgerät Anweisungen und Sicherheitsinformationen beigefügt sein (welche die gemäß dem Anhang der DGRL erforderlichen Informationen enthalten). Diese Informationen sollten in einer Sprache verfasst sein, die für die Verbraucher und andere Benutzer sowie entsprechende Behörden leicht verständlich ist.

Was sollten Sie tun, wenn ein Druckgerät nicht der DGRL entspricht?

Vertriebspartner sollten Druckgeräte oder Baugruppen nicht zum Verkauf anbieten, wenn sie feststellen, dass diese die grundlegenden Sicherheitsanforderungen gemäß Anhang I der DGRL nicht erfüllen. Wenn das Druckgerät oder die Baugruppe eine Gefahr darstellt, müssen Vertriebspartner den Hersteller oder den Importeur sowie die entsprechenden Behörden darüber informieren.

Hersteller, Importeure und Vertriebspartner sollten umgehend die erforderlichen Korrekturmaßnahmen ergreifen, um die Konformität des betreffenden Druckgeräts zu gewährleisten, es zurückzuziehen oder zurückzurufen.

Wenn ein Druckgerät eine Gefahr darstellt, sollten Hersteller, Importeure und Händler umgehend die zuständigen nationalen Behörden der Mitgliedsstaaten informieren, in denen es verkauft wurde, und dabei insbesondere Angaben zu Verstößen und allen ergriffenen Korrekturmaßnahmen machen.

Hersteller, Importeure und Händler müssen auf Verlangen einer zuständigen nationalen Behörde alle Informationen und Unterlagen auf Papier oder in elektronischer Form bereitstellen, die erforderlich sind, um die Konformität des Druckgeräts mit der Richtlinie über die Bereitstellung von Druckgeräten nachzuweisen. Außerdem müssen sie auf Anfrage mit den zuständigen Behörden bei der Ergreifung von Maßnahmen zur Beseitigung der mit diesen Produkten verbundenen Risiken zusammenarbeiten.

Weitere Informationen

Wir empfehlen Ihnen ausdrücklich, die Website der Europäischen Kommission zu besuchen, um weitere Informationen zur Richtlinie über die Bereitstellung von Druckgeräten zu erhalten:

https://ec.europa.eu/growth/sectors/pressure-gas/pressure-equipment/directive_en

http://ec.europa.eu/DocsRoom/documents/33402

Anforderungen des Vereinigten Königreichs: Wo gilt die PER?

Die PER gilt für alle im Vereinigten Königreich verkauften Produkte. Die Bestimmungen sind jedoch für Großbritannien (England, Schottland und Wales, GB) und Nordirland unterschiedlich. Weitere Informationen zur Lage in Nordirland (NI) finden Sie weiter unten.

Für welche Produkte gilt die PER?

Die PER gilt für Druckgeräte und Baugruppen, deren maximal zulässiger Druck (PS) über 0,5 bar liegt.

Dies umfasst Behälter, Rohrleitungen, Ausrüstungsteile mit Sicherheitsfunktion und druckhaltende Ausrüstungsteile, gegebenenfalls einschließlich an drucktragenden Teilen angebrachte Elemente, wie z. B. Flansche, Stutzen, Kupplungen, Trageelemente und Hebeösen. Sie gilt auch für Baugruppen, d. h. mehrere Druckgeräte, die von einem Hersteller zu einer zusammenhängenden funktionalen Einheit verbunden werden.

Beispiele für Produkte, die unter die PER fallen, sind: Wasserrohrkessel, Wärmetauscher, Druckbehälter, industrielle Rohrleitungen, Sicherheitsventile und Knickstäbe.

Es gibt eine Reihe von Ausnahmen vom Geltungsbereich der PER. Beispiele sind: Aerosolpackungen, Geräte, die speziell zur Verwendung in kerntechnischen Anlagen entwickelt wurden, Flaschen und Dosen für kohlensäurehaltige Getränke, die für den Endverbrauch bestimmt sind, Heizkörper und Rohrleitungen in Warmwasserheizsystemen und Behälter für Flüssigkeiten mit einem Gasdruck über der Flüssigkeit von höchstens 0,5 bar.

Wer hat Pflichten im Rahmen der PER?

In der PER werden Pflichten für Hersteller, Bevollmächtigte, Importeure und Vertriebspartner von Druckgeräten festgelegt.

  • Sie sind ein Hersteller, wenn Sie Druckgeräte oder eine Baugruppe selbst herstellen oder Druckgeräte oder eine Baugruppe entwickeln und herstellen lassen und diese unter Ihrem Namen oder Ihrer Marke vermarkten oder für eigene Zwecke verwenden.
  • Sie sind ein Bevollmächtigter, wenn Sie von einem Hersteller schriftlich beauftragt wurden, in seinem Namen bestimmte Aufgaben wahrzunehmen.
  • Sie sind ein Importeur, wenn Folgendes auf Sie zutrifft:
    • Sie sind bis zum Ende der Brexit-Übergangsphase (31. Dezember 2020) in der EU ansässig und bieten ein Druckgerät von außerhalb der EU zum Verkauf oder zur Lieferung ins Vereinigte Königreich an.
    • Nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase (31. Dezember 2020) sind Sie im Vereinigten Königreich ansässig und verkaufen Druckgeräte aus einem Land außerhalb des Vereinigten Königreichs in Großbritannien.
    • Weitere Informationen zum Import nach Nordirland finden Sie im Abschnitt "Nordirland" weiter unten.
  • Sie sind ein Vertriebspartner, wenn Sie Druckgeräte zum Verkauf oder zur Lieferung zur Verfügung stellen, aber kein Hersteller oder Importeur sind.

Was sind die wichtigsten Anforderungen der PER?

Konformitätserklärung und Konformitätskennzeichnung

Zu den Pflichten eines Herstellers gehören:

  • Sicherstellen, dass das Druckgerät in Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen der PER und ggf. sinnvollen technischen Vorgehensweisen entwickelt und hergestellt wurde
  • Ggf. die entsprechende Konformitätsbewertung durchführen und die entsprechende technische Dokumentation ausstellen
  • Erstellen einer Konformitätserklärung auf Englisch (falls erforderlich)
  • Anbringen der erforderliche Konformitätskennzeichnung gut sichtbar, leserlich und unauslöschlich auf dem Druckgerät oder dem Datenschild und auf der Verpackung. Die entsprechende Konformitätskennzeichnung lautet wie folgt:
    • Für Druckgeräte, die bis zum Ende der Brexit-Übergangsphase (31. Dezember 2020) im Vereinigten Königreich verkauft werden, ist die europäische CE-Kennzeichnung erforderlich.
    • Für Druckgeräte, die nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase am 31. Dezember 2020 in Großbritannien verkauft werden, ist die UKCA-Kennzeichnung erforderlich.
    • Für Produkte, die in Nordirland verkauft werden, ist die europäische CE-Kennzeichnung erforderlich, solange das Protokoll zu Nordirland gültig ist (siehe Abschnitt "Nordirland" weiter unten).

Anmerkung: Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat ein Gesetz erlassen, das vorsieht, dass die CE-Kennzeichnung für bestimmte Produkte (einschließlich Produkten, die von der PER abgedeckt sind) in Großbritannien bis zum 1. Januar 2022 akzeptiert wird. Bis zum 1. Januar 2023 werden zusätzliche Mittel zum Anbringen der UKCA-Kennzeichnung akzeptiert. Es wird eine spezielle Konformitätserklärung erforderlich sein, die sich auf die Gesetzgebung und die Standards des Vereinigten Königreichs (nicht auf die der EU) bezieht. Im Abschnitt BREXIT: Leitfaden der Regierung des Vereinigten Königreichs finden Sie weitere Informationen zu den neuen Anforderungen und Übergangsmaßnahmen.

Zu den Pflichten von Importeuren gehört:

  • Sie müssen gewährleisten, dass das entsprechende Konformitätsbewertungsverfahren vom Hersteller durchgeführt wurde, der Hersteller die technischen Unterlagen erstellt hat und das Druckgerät mit der erforderlichen Konformitätskennzeichnung versehen ist.
  • Solange sich ein Druckgerät in ihrer Verantwortung befindet, müssen sie gewährleisten, dass dessen Lagerungs- oder Transportbedingungen die Einhaltung der wesentlichen Anforderungen nicht gefährden.

Zu den Verantwortlichkeiten von Vertriebspartnern gehört:

  • Sie müssen mit der gebotenen Sorgfalt in Bezug auf die Anforderungen der PER handeln.
  • Solange sich ein Druckgerät in ihrer Verantwortung befindet, müssen sie gewährleisten, dass dessen Lagerungs- oder Transportbedingungen die Einhaltung der wesentlichen Anforderungen nicht gefährden.

Hersteller und Importeure müssen eine Kopie der technischen Dokumentation und der Konformitätserklärung bis zehn Jahre nach dem Verkauf oder der Lieferung des Druckgeräts in der EU aufbewahren.

Kennzeichnung und Angaben

Hersteller und Importeure müssen gewährleisten, dass das Druckgerät mit Folgendem versehen ist:

  • Name, eingetragener Handelsname oder eingetragene Handelsmarke und die Postanschrift, unter der der Hersteller bzw. der Importeur kontaktiert werden kann
  • Typ, Chargen- oder Seriennummer oder andere Elemente zur Identifizierung des Druckgeräts
  • die erforderliche Konformitätskennzeichnung

Vertriebspartner müssen:

  • Sicherstellen, dass das Druckgerät oder die Baugruppe mit der CE-Kennzeichnung versehen ist
  • Sicherstellen, dass dem Druckgerät oder der Baugruppe die erforderlichen Unterlagen, Hinweise und Sicherheitsinformationen auf Englisch beiliegen
  • Sicherstellen, dass der Hersteller sowie der Importeur die Anforderung zur Angabe seines Namens, eingetragenen Handelsnamens oder eingetragenen Warenzeichens und der Postanschrift, unter der er kontaktiert werden kann, auf dem Druckgerät (oder wenn dies nicht möglich ist auf der Verpackung) erfüllt hat
  • sicherstellen, dass der Hersteller der Verpflichtung nachgekommen ist, das Druckgerät oder die Baugruppe mit einem Typ, einer Chargen- oder Seriennummer oder einem anderen Element zur Identifikation zu kennzeichnen.

Wenn diese Informationen nicht auf dem Druckgerät selbst angegeben werden können, sollten die oben genannten Informationen auf der Verpackung oder in einem dem Druckgerät beigefügten Dokument enthalten sein. Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat Leitfäden mit alternativen Methoden zur Angabe von Informationen zur Rückverfolgbarkeit von Importeuren in Großbritannien bis zum 31. Dezember 2022 veröffentlicht. Im Abschnitt BREXIT: Leitfaden der Regierung des Vereinigten Königreichs weiter unten finden Sie Links zu diesen Leitfäden.

Außerdem müssen dem Druckgerät Anweisungen und Sicherheitsinformationen beigefügt sein (welche die gemäß dem Anhang der PER erforderlichen Informationen enthalten). Die oben genannten Informationen sollten auf Englisch verfasst sein. Für Produkte, die ab dem 1. Januar 2021 in Großbritannien mit einer UKCA-Kennzeichnung verkauft werden, ist eine spezielle Konformitätserklärung erforderlich, die sich auf die Gesetzgebung und Vorgaben des Vereinigten Königreichs bezieht. Im Abschnitt BREXIT: Leitfaden der Regierung des Vereinigten Königreichs weiter unten finden Sie Links zu den Leitfäden der Regierung des Vereinigten Königreichs zu diesem Thema.

Anmerkung: Produkte, die bis einschließlich 31. Dezember 2020 erstmals in der EU oder im Vereinigten Königreich auf den Markt gebracht wurden, dürfen weiter zirkulieren, bis sie beim Endverbraucher angekommen sind, und unterliegen nicht den Änderungen, die ab dem 1. Januar 2021 gelten. Sie können Nachweise darüber aufbewahren, wann Produkte erstmals im Vereinigten Königreich oder in der EU auf den Markt gebracht wurden, indem Sie Unterlagen, einschließlich Verkaufsverträgen, Rechnungen und Dokumenten, zum Versand von Waren für den Vertrieb aufbewahren.

Was sollten Sie tun, wenn ein Druckgerät nicht der PER entspricht?

Vertriebspartner sollten Druckgeräte oder Baugruppen nicht zum Verkauf anbieten, wenn sie feststellen, dass diese die grundlegenden Sicherheitsanforderungen gemäß Anhang I der PER nicht erfüllen. Wenn das Druckgerät oder die Baugruppe eine Gefahr darstellt, müssen Vertriebspartner den Hersteller oder den Importeur sowie die entsprechenden Behörden darüber informieren.

Hersteller, Importeure und Vertriebspartner sollten umgehend die erforderlichen Korrekturmaßnahmen ergreifen, um die Konformität des betreffenden Druckgeräts zu gewährleisten, es zurückzuziehen oder zurückzurufen.

Wenn Druckgeräte eine Gefahr darstellen, sollten Hersteller, Importeure und Vertriebspartner umgehend das Trading Standards Institute (oder die HSE, wenn die Geräte für den Arbeitsplatz vorgesehen sind) informieren und dabei Angaben zu Verstößen und allen ergriffenen Korrekturmaßnahmen machen.

Hersteller, Importeure und Vertriebspartner müssen auf Verlangen einer zuständigen nationalen Behörde alle Informationen und Unterlagen auf Papier oder in elektronischer Form übermitteln, die erforderlich sind, um die Konformität des Druckgeräts mit der PER nachzuweisen. Außerdem müssen sie auf Anfrage mit den zuständigen Behörden bei der Ergreifung von Maßnahmen zur Beseitigung der mit diesen Produkten verbundenen Risiken zusammenarbeiten.

Nordirland

Bitte beachten Sie, dass in Nordirland ab dem 1. Januar 2021 aufgrund des Protokolls zu Nordirland andere Vorschriften gelten. Im Detail heißt dies:

  • Sie müssen sicherstellen, dass Produkte den Anforderungen der EU entsprechen und Sie die CE-Kennzeichnung verwenden.
  • Sie sind ein Importeur, wenn Sie in der EU oder in Nordirland ansässig sind und Produkte aus einem Land außerhalb der EU und Nordirlands (einschließlich aus Großbritannien) in Nordirland verkaufen. Produkte, die in Nordirland verkauft werden, müssen mit den Daten eines in der EU bzw. in Nordirland ansässigen Importeurs versehen sein.
  • Bevollmächtigte Vertreter können in Nordirland oder der EU ansässig sein. Ab dem 16. Juli 2021 treten im Rahmen der EU-Verordnung 2019/1020 neue Regelungen in Kraft. Einige Unternehmen müssen unter Umständen eine verantwortliche Person in der EU oder in Nordirland für Konformitätsfunktionen benennen (wenn es in der Lieferkette keine andere juristische Person gibt, die die Aufgaben ausführen kann). Weitere Informationen zu den neuen Regeln werden von der Regierung des Vereinigten Königreichs zur Verfügung gestellt.
  • Wenn Sie eine Stelle im Vereinigten Königreich mit einer obligatorischen externen Konformitätsbewertung beauftragen, müssen Sie ab dem 1. Januar 2021 für Produkte, die in Nordirland in Verkehr gebracht werden, eine UKNI-Kennzeichnung sowie eine CE-Kennzeichnung anbringen. Waren mit der CE- und UKNI-Kennzeichnung dürfen in der EU nicht verkauft werden. Die UKNI-Kennzeichnung ist nicht erforderlich, wenn Sie die Konformität selbst zertifizieren oder die verpflichtende externe Konformitätsbegutachtung von einer Einrichtung in der EU durchführen lassen.
  • "Qualifizierte nordirische Waren" dürfen in Großbritannien mit CE-Kennzeichnung verkauft werden. Die Regierung des Vereinigten Königreichs wird einen entsprechenden Leitfaden zum Ablauf veröffentlichen.

Brexit: Leitfaden der Regierung des Vereinigten Königreichs

Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat einen Leitfaden zum Verkauf von Produkten in Großbritannien und Nordirland nach dem Brexit veröffentlicht. Dieser Leitfaden enthält Informationen für Hersteller, Importeure und Vertriebspartner in Bezug auf die Konformitätsanforderungen ab dem 1. Januar 2021, einschließlich:

  • Informationen dazu, ob Sie Ihre Konformitätsbewertung ändern müssen
  • Informationen dazu, wann und wie Sie die UKCA-Kennzeichnung verwenden sollten
  • Informationen zu den Anforderungen an die technische Dokumentation und eine spezifische Konformitätserklärung für in Großbritannien verkaufte Produkte
  • Informationen zur Benennung eines autorisierten Vertreters oder einer verantwortlichen Person im Vereinigten Königreich
  • Informationen zu Änderungen Ihrer rechtlichen Verpflichtungen aufgrund des Brexit
  • Informationen dazu, ob Sie für Großbritannien Informationen zum Importeur angeben müssen und wie Sie dies tun können (einschließlich Übergangsmaßnahmen bis Ende 2022)
  • Informationen zum Umgang mit bestehendem Lagerbestand
  • Informationen zu den erforderlichen Belegen, um zu beweisen, dass das Inverkehrbringen von Produkten im Vereinigten Königreich oder in der EU vor Ende der Übergangsphase erfolgt ist
  • Informationen zu speziellen Regeln für den Verkauf von Produkten in Nordirland.

Wir empfehlen Ihnen, diesen Leitfaden sowie alle anderen speziellen Leitfäden der Regierung des Vereinigten Königreichs, die für Ihr Produkt gelten, zu lesen. Wenn Sie Fragen dazu haben, wie die Gesetze und Verordnungen für Ihre Produkte ab dem 1. Januar 2021 anwendbar sind, wenden Sie sich bitte an einen Rechtsbeistand.

Die Leitfäden zum Brexit finden Sie hier:

Weitere Informationen

Wir empfehlen Ihnen dringend, den Leitfaden des Office for Product Safety and Standards zu lesen:

https://www.gov.uk/government/publications/pressure-equipment-safety-regulations-2016

https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/640795/nlf-pressure-equipment-regulations-2016-guidance.pdf

Wir empfehlen Ihnen auch, die Business Companion-Website des Vereinigten Königreichs zu besuchen, die Richtlinien zur Produktkonformität im Vereinigten Königreich enthält:

https://www.businesscompanion.info/en/get-started

Um diese Funktion zu nutzen und personalisierte Hilfe zu erhalten, müssen Sie sich anmelden (Desktop-Browser erforderlich). Anmelden


Erreichen Sie Millionen von Kunden

Verkaufen Sie jetzt bei Amazon


© 1999-2021, Amazon.com, Inc. or its affiliates