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Dieser Artikel bezieht sich auf den Verkauf in: Vereinigtes Königreich

Anforderungen an kosmetische Mittel

EU-Anforderungen: Die EU-Verordnung 1223/2009 über kosmetische Mittel ("EU-Kosmetikverordnung") regelt die Lieferung und den Verkauf von Kosmetikprodukten in der EU. Sie enthält eine Reihe von wichtigen Anforderungen in Bezug auf Kosmetikprodukte, darunter Verbote und Einschränkungen für bestimmte Substanzen, die Festlegung einer verantwortlichen Kontaktperson mit Sitz in der EU sowie Kennzeichnungsvorschriften.

Es liegt in Ihrer Verantwortung, die EU-Anforderungen einzuhalten, wenn Sie Kosmetikprodukte in der EU verkaufen. Sie müssen außerdem andere nationale Anforderungen in den Ländern einhalten, in denen Sie diese Produkte verkaufen.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu den EU-Anforderungen.

Anforderungen des Vereinigten Königreichs: Ab dem 1. Januar 2021 gilt eine geänderte Version der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 für die Lieferung und den Verkauf von Kosmetikprodukten im Vereinigten Königreich resultierend aus den Product Safety and Metrology etc. (Amendment etc.) (EU Exit) Regulations 2019 ("UK-Verordnung über Kosmetikprodukte"). Darin sind mehrere wichtige Anforderungen in Bezug auf Kosmetikprodukte, darunter Verbote und Einschränkungen für bestimmte Substanzen, die Festlegung einer verantwortlichen Kontaktperson mit Sitz in der EU sowie Kennzeichnungsvorschriften enthalten. Für Waren, die Sie in den folgenden Ländern verkaufen, gelten unterschiedliche Vorschriften: (1) Großbritannien (England, Schottland und Wales) und (2) Nordirland. Im Folgenden wird festgehalten, wo es ab dem 1. Januar 2021 relevante Änderungen in Bezug auf die Anforderungen des Vereinigten Königreichs geben wird.

Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Anforderungen des Vereinigten Königreichs einzuhalten, wenn Sie Kosmetikprodukte im Vereinigten Königreich verkaufen. Wenn Sie Kosmetikprodukte auch auf EU-Websites von Amazon verkaufen, müssen Sie außerdem die EU-Kosmetikverordnung einhalten und andere nationale Anforderungen in den Ländern erfüllen, in denen Sie diese Produkte verkaufen.

Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu den Anforderungen des Vereinigten Königreichs.

Dieses Material dient nur zu Ihrer Information und sollte nicht als Ersatz für eine Rechtsberatung betrachtet werden. Wir empfehlen Ihnen, sich bei Fragen zu den mit Ihrem Produkt verbundenen Gesetzen und Verordnungen an einen Rechtsbeistand zu wenden. Dieses Material spiegelt nur die Sachlage zu dem Zeitpunkt wider, als dieser Text verfasst wurde. Die Anforderungen in der EU und im UK können sich jedoch ändern. Weitere Informationen zu Änderungen, die Sie ab dem 1. Januar 2021 betreffen können, finden Sie in den aktuellen Brexit-Hinweisen des Vereinigten Königreichs zu Ihren Produkten (falls verfügbar).

EU-Anforderungen

Für welche Produkte gelten die EU-Anforderungen für Kosmetika?

Die EU-Kosmetikverordnung gilt für alle kosmetischen Mittel, die in die EU geliefert oder dort verkauft werden. Kosmetische Mittel können allgemein als Stoffe oder Gemische beschrieben werden, die auf den menschlichen Körper aufgetragen werden (einschließlich Haut, Haaren, Nägeln, Lippen, äußeren intimen Regionen, Zähnen und Schleimhäuten der Mundhöhle), und die dem Zweck dienen, diese Bereiche zu reinigen, zu parfümieren, ihr Aussehen zu verändern, sie zu schützen, zu pflegen oder den Körpergeruch zu beeinflussen. Beispiele für Kosmetikprodukte reichen von Transplantierten über Seifen und Make-up bis hin zu Zahnpasta, Sonnencreme und Parfüm.

Wie lauten die wichtigsten Anforderungen der EU-Kosmetikverordnung?

Die EU-Kosmetikverordnung ist eine komplexe Zusammenstellung gesetzlicher Anforderungen für den Verkauf kosmetischer Mittel in der EU bzw. der . Insbesondere sind die folgenden Punkte zu beachten: (i) Einschränkungen hinsichtlich des Inhalts von kosmetischen Mitteln, die in der EU bzw. der verkauft werden sollen; (ii) Festlegung einer verantwortlichen Person, die in der EU bzw. ansässig sein muss; (iii) wichtige Kennzeichnungsinformationen für das Produkt und die Produktverpackung; und (iv) das Führen einer Produktinformationsdatei mit der Sicherheitsbewertung der kosmetischen Mittel.

Die hier bereitgestellten Informationen stellen keine vollständige Beschreibung der relevanten Anforderungen dar. Wir bitten Sie, sich im Hinblick auf die Einhaltung der EU-Kosmetikverordnung spezifisch beraten zu lassen.

Einschränkungen bei Inhaltsstoffen

Die EU-Kosmetikverordnung legt Einschränkungen für die Inhaltsstoffe von in der EU verkauften kosmetischen Mitteln fest. Bestimmte Substanzen sind verboten und dürfen in der EU bzw. der unter keinen Umständen verwendet werden (siehe Anhang II der EU-Kosmetikverordnung). Andere Substanzen dürfen nur unter Einhaltung der angegebenen Einschränkungen verwendet werden (siehe Anhang III derEU-Kosmetikverordnung). Außerdem gilt:

  • Ein kosmetisches Mittel darf bestimmte CMR-Stoffe (karzinogen, mutagen oder reproduktionstoxisch) gemäß der CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 nicht enthalten, es sei denn, es gelten besondere Ausnahmen.
  • Es dürfen nur die in Anhang IV der EU-Kosmetikverordnung aufgeführten Farbstoffe, die in Anhang V aufgeführten Konservierungsstoffe und die in Anhang VI aufgeführten UV-Filter verwendet werden. Die Stoffe müssen unter Beachtung der entsprechenden Einschränkungen verwendet werden.

Schließlich müssen kosmetische Mittel, die Nanomaterialien enthalten, explizit bei der Europäischen Kommission .

Verantwortliche Person

Für jedes kosmetische Produkt muss eine verantwortliche Person mit Sitz in der EU benannt werden. Die verantwortliche Person trägt dafür Sorge, dass jedes kosmetische Mittel den Anforderungen der EU-Kosmetikverordnung entspricht. Bei der verantwortlichen Person kann es sich um eine natürliche oder juristische Person handeln. Das ist je nach Umständen der Hersteller, der Importeur oder ein Bevollmächtigter. Unter bestimmten Umständen kann ein Vertriebspartner die verantwortliche Person sein, wenn er ein kosmetisches Mittel so ändert, dass diese Änderung die Konformität des kosmetischen Mittels mit der EU-Kosmetikverordnung beeinträchtigen könnte, oder er ein kosmetisches Mittel in der EU unter seinem Namen oder Markenzeichen verkauft. Die Kontaktdaten der verantwortlichen Person (Name und Adresse) müssen sich auf dem Behälter und der Verpackung jedes kosmetischen Mittels befinden.

Produktinformationsdatei

Die verantwortliche Person muss für einen Zeitraum von zehn Jahren ab dem Datum, an dem die letzte Charge eines kosmetischen Mittels in die EU geliefert oder dort verkauft wurde, eine Produktinformationsdatei aufbewahren. Die Produktinformationsdatei muss auch elektronisch oder in einem anderen Format unter der Adresse der verantwortlichen Person leicht zugänglich sein. Diese Adresse muss auf dem Etikett angegeben sein. Die Produktinformationsdatei muss folgende Informationen enthalten: (i) eine Beschreibung des kosmetischen Mittels; (ii) die Sicherheitsbewertung für das kosmetische Mittel; (iii) eine Beschreibung der Herstellungsmethode und eine Erklärung zur Einhaltung der guten Herstellungspraxis; (iv) einen Nachweis der für das kosmetische Mittel angepriesenen Wirkung, wenn dies aufgrund der Beschaffenheit oder der Wirkung des kosmetischen Mittels gerechtfertigt ist; und (v) Angaben zu Tierversuchen. Diese Informationen müssen nach Bedarf aktualisiert werden.

Was ist zu tun, wenn ein kosmetisches Mittel nicht der Kosmetikverordnung entspricht?

Wenn eine verantwortliche Person der Ansicht ist oder Grund zur Annahme hat, dass ein Produkt nicht der EU-Kosmetikverordnung entspricht, muss sie sofort die notwendigen Korrekturmaßnahmen ergreifen, um die Konformität des Produkts herzustellen, es gegebenenfalls vom Markt zu nehmen oder zurückzurufen. Wenn das kosmetische Mittel ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt, muss die verantwortliche Person umgehend die zuständige Behörde des Mitgliedsstaats informieren, in dem das Mittel bereitgestellt wurde und wo die Produktinformationsdatei zugänglich ist, und detaillierte Angaben zu den Verstößen und getroffenen Korrekturmaßnahmen machen.

Verantwortliche Personen sind verpflichtet, mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten und auf Anfrage bei allen Maßnahmen zur Beseitigung der Risiken mitzuwirken, die durch von ihnen zur Verfügung gestellte Produkte entstehen. Die verantwortlichen Personen müssen auf eine begründete Aufforderung einer Behörde antworten und die Informationen und Unterlagen bereitstellen, die erforderlich sind, um die Konformität mit den Anforderungen zu belegen, zu deren Prüfung sie verpflichtet waren.

Amazon untersagt den Verkauf von Kosmetikprodukten, die nur für die professionelle Verwendung vorgesehen sind. Bitte fragen Sie beim Hersteller nach oder prüfen Sie auf dem Produktetikett, ob Ihr Produkt nur für die professionelle Verwendung vorgesehen ist.

Wie lauten die Kennzeichnungsvorschriften für kosmetische Mittel?

Kosmetische Mittel müssen auf dem Behälter und der Verpackung die folgenden Informationen enthalten. Diese müssen in unverwischbarer, leicht lesbarer und gut sichtbarer Beschriftung vorliegen:

  • Der Name oder eingetragene Name und die Adresse der verantwortlichen Person bzw. des . Diese Informationen können abgekürzt werden, solange die verantwortliche Person und deren Adresse erkennbar sind. Bei der Angabe mehrerer Adressen muss die Adresse hervorgehoben werden, bei der die Produktinformationsdatei leicht zugänglich gemacht wird.
  • Bei importierten Produkten ist das Ursprungsland anzugeben.
  • der Nenninhalt zur Zeit der Abfüllung (als Gewichts- oder Volumenangabe) oder die Anzahl der Artikel bei Vorverpackungen, die normalerweise als mehrere Artikel verkauft werden, sofern keine Ausnahme gilt
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf der Verpackung muss dem Datum das entsprechende Symbol oder der Hinweis "Mindestens haltbar bis" vorangestellt werden. Bei kosmetischen Mitteln mit einer Mindesthaltbarkeitsdauer von mehr als 30 Monaten ist dies nicht zwingend erforderlich.

Auf dem Behälter und der Verpackung von kosmetischen Mitteln müssen bestimmte Informationen einschließlich der unten aufgeführten Informationen enthalten sein. Wenn diese Informationen nicht auf dem Behälter und der Verpackung angebracht werden können, müssen sie auf einem dem kosmetischen Mittel beigepackten oder an ihm befestigten Zettel, Etikett, Papierstreifen, Anhänger oder Kärtchen aufgeführt werden. Sofern nicht aus praktischen Gründen unmöglich, können auch abgekürzte Informationen oder entsprechende Symbole verwendet werden.

  • besondere Vorsichtsmaßnahmen, die bei der Verwendung zu beachten sind, insbesondere die in den Anhängen III bis VI der EU-Kosmetikverordnung aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen
  • Die Chargennummer des Herstellers oder die Referenz zur Identifizierung des kosmetischen Mittels. Wenn es aus praktischen Gründen nicht möglich ist, diese Information auf dem Produkt anzubringen, ist es zulässig, sie nur auf der Verpackung aufzuführen.
  • der Verwendungszweck des kosmetischen Mittels, falls sich dieser nicht aus der Aufmachung ergibt
  • Eine Liste der Inhaltsstoffe gemäß der EU-Kosmetikverordnung für kosmetische Mittel. Die Liste muss mindestens auf der Verpackung vorhanden sein.

Wichtige Informationen müssen in die Sprache(n) der EU-Länder, in denen die Kosmetika verkauft werden, übersetzt werden.

Benachrichtigungsanforderungen

Vor dem Verkauf eines kosmetischen Mittels in der EU muss die verantwortliche Person (und unter bestimmten Umständen der Vertriebspartner) Informationen an die Europäische Kommission (über das Cosmetic Product Notification Portal) übermitteln.

Diese zu übermittelnden Informationen umfassen Folgendes:

  • die Kategorie des kosmetischen Mittels und dessen Name(n), wodurch diese spezifisch identifiziert werden können
  • Name und Adresse der verantwortlichen Person, bei der die Produktinformationsdatei leicht zugänglich gemacht wird
  • das Ursprungsland des importierten Produkts
  • der Mitgliedsstaat, in dem das kosmetische Mittel verkauft wird
  • die Kontaktdaten einer natürlichen Person, die bei Bedarf kontaktiert werden kann
  • das Vorhandensein von Substanzen in Form von Nanomaterialien, deren Identifizierung und voraussichtliche Expositionsbedingungen
  • den Namen und den Chemical Abstracts Service oder die EC-Nummer bestimmter CMR-Stoffe
  • die Rahmenformulierung für eine sofortige und angemessene medizinische Behandlung im Falle von Schwierigkeiten

Die oben aufgeführten Informationen stellen keine vollständige Liste der Benachrichtigungsverpflichtungen dar. Daher wird empfohlen, sich beraten zu lassen, um die vollständige Einhaltung des Regulierungssystems sicherzustellen.

Weitere Informationen

Wir empfehlen Ihnen ausdrücklich, die Website der Europäischen Kommission zu besuchen, um weitere Informationen zu Kosmetikprodukten in der EU zu erhalten:

Anforderungen des Vereinigten Königreichs

Für welche Produkte gelten die Anforderungen des Vereinigten Königreichs für Kosmetika?

Die Anforderungen des Vereinigten Königreichs für kosmetische Mittel gelten für alle kosmetischen Mittel, die an das Vereinigte Königreich geliefert oder dort verkauft werden. Die Bestimmungen sind jedoch für Großbritannien (England, Schottland und Wales, GB) und Nordirland unterschiedlich. Weitere Informationen zur Lage in Nordirland (NI) finden Sie weiter unten. Kosmetische Mittel können allgemein als Stoffe oder Gemische beschrieben werden, die auf den menschlichen Körper aufgetragen werden (einschließlich Haut, Haaren, Nägeln, Lippen, äußeren intimen Regionen, Zähnen und Schleimhäuten der Mundhöhle), und die dem Zweck dienen, diese Bereiche zu reinigen, zu parfümieren, ihr Aussehen zu verändern, sie zu schützen, sie in gutem Zustand zu halten oder den Körpergeruch zu beeinflussen. Beispiele für Kosmetikprodukte reichen von Transplantierten über Seifen und Make-up bis hin zu Zahnpasta, Sonnencreme und Parfüm.

Die Verordnung des Vereinigten Königreichs über Kosmetikprodukte umfasst eine Reihe von wichtigen Anforderungen, die erfüllt werden müssen, bevor ein kosmetisches Mittel in Großbritannien verkauft werden kann. Dazu gehören insbesondere:

  1. Einschränkungen, was ein kosmetisches Mittel enthalten darf, wenn es in Großbritannien verkauft werden soll
  2. die Anforderung, eine "verantwortliche Person" mit Sitz in Großbritannien anzugeben
  3. wichtige Kennzeichnungsinformationen, die mit dem Produkt und auf der Produktverpackung bereitgestellt werden müssen
  4. die Anforderung, eine Produktinformationsdatei mit den Konformitätsnachweisen für jedes kosmetische Mittel aufzubewahren

Die hier bereitgestellten Informationen stellen keine vollständige Beschreibung der relevanten Anforderungen dar. Wir bitten Sie, sich im Hinblick auf die Einhaltung der Anforderungen für kosmetische Mittel im UK spezifisch beraten zu lassen.

Einschränkungen bei Inhaltsstoffen

Es gibt bestimmte Einschränkungen, was ein in Großbritannien verkauftes Kosmetikprodukt enthalten darf. Bestimmte Stoffe sind verboten und dürfen in Großbritannien unter keinen Umständen in Kosmetika verwendet werden (siehe Anhang II der EU-Kosmetikverordnung bzw. Verordnung des Vereinigten Königreichs über Kosmetikprodukte). Andere Stoffe dürfen nur unter Einhaltung der angegebenen Einschränkungen verwendet werden (siehe Anhang III der EU-Kosmetikverordnung und Verordnung des Vereinigten Königreichs über Kosmetikprodukte). Außerdem gilt:

  • Ein kosmetisches Mittel darf bestimmte CMR-Stoffe (karzinogen, mutagen oder reproduktionstoxisch) gemäß der CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 nicht enthalten, es sei denn, es gelten besondere Ausnahmen.
  • Es dürfen nur die in Anhang IV der EU-Kosmetikverordnung und Verordnung des Vereinigten Königreichs über Kosmetikprodukte aufgeführten Farbstoffe, die in Anhang V aufgeführten Konservierungsstoffe und die in Anhang VI aufgeführten UV-Filter verwendet werden. Die Stoffe müssen unter Beachtung der entsprechenden Einschränkungen verwendet werden.

Schließlich müssen kosmetische Mittel, die Nanomaterialien enthalten, explizit bei den britischen Behörden gemeldet werden (über den "UK Submit Cosmetic Product Notification" (SCPN) Service).

Verantwortliche Person

Für jedes kosmetische Produkt muss eine verantwortliche Person mit Sitz in Großbritannien benannt werden.

Die verantwortliche Person trägt dafür Sorge, dass jedes kosmetische Mittel den Anforderungen für Kosmetikprodukte entspricht. Bei der verantwortlichen Person kann es sich um eine natürliche oder juristische Person handeln. Das ist je nach Umständen der Hersteller, der Importeur oder eine autorisierte Person. Unter bestimmten Umständen kann ein Vertriebspartner die verantwortliche Person sein, wenn er ein kosmetisches Mittel so ändert, dass diese Änderung die Konformität des kosmetischen Mittels mit der EU-Kosmetikverordnung bzw. Verordnung des Vereinigten Königreichs über Kosmetikprodukte beeinträchtigen könnte, oder er ein kosmetisches Mittel in Großbritannien unter seinem Namen oder Markenzeichen verkauft. Die Kontaktdaten der verantwortlichen Person (Name und Adresse) müssen sich auf dem Behälter und der Verpackung jedes kosmetischen Mittels befinden.

Produktinformationsdatei

Die verantwortliche Person muss für einen Zeitraum von zehn Jahren ab dem Datum, an dem die letzte Charge eines kosmetischen Mittels nach Großbritannien geliefert oder dort verkauft wurde, eine Produktinformationsdatei aufbewahren. Die Produktinformationsdatei muss auch elektronisch oder in einem anderen Format unter der Adresse der verantwortlichen Person leicht zugänglich sein. Diese Adresse muss auf dem Etikett angegeben sein. Die Produktinformationsdatei muss folgende Informationen enthalten: (i) eine Beschreibung des kosmetischen Mittels; (ii) die Sicherheitsbewertung für das kosmetische Mittel; (iii) eine Beschreibung der Herstellungsmethode und eine Erklärung zur Einhaltung der guten Herstellungspraxis; (iv) einen Nachweis der für das kosmetische Mittel angepriesenen Wirkung, wenn dies aufgrund der Beschaffenheit oder der Wirkung des kosmetischen Mittels gerechtfertigt ist; und (v) Angaben zu Tierversuchen. Diese Informationen müssen nach Bedarf aktualisiert werden.

Was ist zu tun, wenn ein kosmetisches Mittel nicht der Kosmetikverordnung entspricht?

Wenn eine verantwortliche Person der Ansicht ist oder Grund zur Annahme hat, dass ein Produkt nicht der Verordnung des Vereinigten Königreichs über Kosmetikprodukte entspricht, muss sie sofort die notwendigen Korrekturmaßnahmen ergreifen, um die Konformität des Produkts herzustellen, es gegebenenfalls vom Markt zu nehmen oder zurückzurufen. Wenn das kosmetische Mittel ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt, muss die verantwortliche Person umgehend die zuständige Behörde für Handelsstandards informieren und detaillierte Angaben zu den Verstößen und getroffenen Korrekturmaßnahmen machen.

Verantwortliche Personen sind verpflichtet, mit den Behörden für Handelsstandards zusammenzuarbeiten und auf Anfrage bei allen Maßnahmen zur Beseitigung der Risiken mitzuwirken, die durch von ihnen zur Verfügung gestellte Produkte entstehen. Die verantwortlichen Personen müssen auf eine begründete Aufforderung einer Behörde für Handelsstandards antworten und die Informationen und Unterlagen bereitstellen, die erforderlich sind, um die Konformität mit den Anforderungen zu belegen, zu deren Prüfung sie verpflichtet waren.

Amazon untersagt den Verkauf von Kosmetikprodukten, die nur für die professionelle Verwendung vorgesehen sind. Bitte fragen Sie beim Hersteller nach oder prüfen Sie auf dem Produktetikett, ob Ihr Produkt nur für die professionelle Verwendung vorgesehen ist.

Wie lauten die Kennzeichnungsvorschriften für kosmetische Mittel?

Kosmetische Mittel müssen auf dem Behälter und der Verpackung die folgenden Informationen enthalten. Diese müssen in unverwischbarer, leicht lesbarer und gut sichtbarer Beschriftung vorliegen:

  • Der Name oder eingetragene Name und die Adresse der verantwortlichen Person. Diese Informationen können abgekürzt werden, solange die verantwortliche Person und deren Adresse erkennbar sind. Bei der Angabe mehrerer Adressen muss die Adresse hervorgehoben werden, bei der die Produktinformationsdatei leicht zugänglich gemacht wird.
  • Bei importierten Produkten ist das Ursprungsland anzugeben.
  • der Nenninhalt zur Zeit der Abfüllung (als Gewichts- oder Volumenangabe) oder die Anzahl der Artikel bei Vorverpackungen, die normalerweise als mehrere Artikel verkauft werden, sofern keine Ausnahme gilt
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf der Verpackung muss dem Datum das entsprechende Symbol oder der Hinweis "Mindestens haltbar bis" vorangestellt werden. Bei kosmetischen Mitteln mit einer Mindesthaltbarkeitsdauer von mehr als 30 Monaten ist dies nicht zwingend erforderlich.

Auf dem Behälter und der Verpackung von kosmetischen Mitteln müssen bestimmte Informationen einschließlich der unten aufgeführten Informationen enthalten sein. Wenn diese Informationen nicht auf dem Behälter und der Verpackung angebracht werden können, müssen sie auf einem dem kosmetischen Mittel beigepackten oder an ihm befestigten Zettel, Etikett, Papierstreifen, Anhänger oder Kärtchen aufgeführt werden. Sofern nicht aus praktischen Gründen unmöglich, können auch abgekürzte Informationen oder entsprechende Symbole verwendet werden.

  • besondere Vorsichtsmaßnahmen, die bei der Verwendung zu beachten sind, insbesondere die in den Anhängen III bis VI der EU-Kosmetikverordnung oder Verordnung des Vereinigten Königreichs über Kosmetikprodukte aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen
  • Die Chargennummer des Herstellers oder die Referenz zur Identifizierung des kosmetischen Mittels. Wenn es aus praktischen Gründen nicht möglich ist, diese Information auf dem Produkt anzubringen, ist es zulässig, sie nur auf der Verpackung aufzuführen.
  • der Verwendungszweck des kosmetischen Mittels, falls sich dieser nicht aus der Aufmachung ergibt
  • Eine Liste der Inhaltsstoffe gemäß der Verordnung des Vereinigten Königreichs über Kosmetikprodukte. Die Liste muss mindestens auf der Verpackung vorhanden sein.

Wichtige Informationen über Kosmetikprodukte, die in Großbritannien verkauft werden, müssen auf Englisch verfasst sein.

Benachrichtigungsanforderungen

Vor dem Verkauf eines kosmetischen Mittels in Großbritannien muss die verantwortliche Person (und unter bestimmten Umständen der Vertriebspartner) Informationen an die UK-Behörden (über den "UK Submit Cosmetic Product Notification" (SCPN) Service) übermitteln.

Diese zu übermittelnden Informationen umfassen Folgendes:

  • die Kategorie des kosmetischen Mittels und dessen Name(n), wodurch diese spezifisch identifiziert werden können
  • Name und Adresse der verantwortlichen Person, bei der die Produktinformationsdatei leicht zugänglich gemacht wird
  • das Ursprungsland des importierten Produkts
  • die Kontaktdaten einer natürlichen Person, die bei Bedarf kontaktiert werden kann
  • das Vorhandensein von Substanzen in Form von Nanomaterialien, deren Identifizierung und voraussichtliche Expositionsbedingungen
  • den Namen und den Chemical Abstracts Service oder die EC-Nummer bestimmter CMR-Stoffe
  • die Rahmenformulierung für eine sofortige und angemessene medizinische Behandlung im Falle von Schwierigkeiten

Die oben aufgeführten Informationen stellen keine vollständige Liste der Benachrichtigungsverpflichtungen dar. Daher wird empfohlen, sich beraten zu lassen, um die vollständige Einhaltung des Regulierungssystems sicherzustellen.

Nordirland

Bitte beachten Sie, dass in Nordirland ab dem 1. Januar 2021 aufgrund des Protokolls zu Nordirland andere Regeln gelten. Im Detail heißt dies:

  • Sie sollten sicherstellen, dass Produkte die EU-Anforderungen erfüllen, einschließlich der Benachrichtigung an das EU-Portal (CPNP).
  • Die verantwortlichen Personen können in Nordirland oder der EU ansässig sein.
  • "Qualifizierte nordirische Waren" können in Großbritannien verkauft werden. Die britische Regierung wird einen entsprechenden Leitfaden zum Ablauf veröffentlichen.

Brexit-Hinweise finden Sie hier:

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu den Anforderungen für kosmetische Produkte im Vereinigten Königreich finden Sie auf der folgenden Website:

Die folgenden Websites enthalten Informationen zu Änderungen in Bezug auf den Brexit:

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